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29. Pöttschinger Triathlon

Am Sonntag den 4. August 2018 führten wir den schon traditionsreichen Triathlon bereits zum 29. Mal durch. Die Rechtsunsicherheiten nach einem Unfall bei einer Radsportveranstaltung haben im Vorjahr leider zur Absage des Wettkampfes geführt. Umso erfreulicher war daher das beachtliche angewachsene Starterfeld in diesem Jahr. Insgesamt nahmen 251 nationale und internationale Einzelstarterinnen und Einzelstartern sowie 27 Staffeln, neben Österreich aus 7 Nationen der Europäischen Union teil. Trotz des Ausfalls im Vorjahr und konkurrierenden Wettkämpfen, verwandelte dieses beachtliche StarterInnenfeld die ansonsten beschauliche Marktgemeinde Pöttsching wieder in ein Triathlon Mekka. Ein stimmungsvoller Hexenkessel, welcher überregional wie auch international wieder Zuspruch gefunden hat.

Klassiker und Fun-Triathlon
Das Organisationsteam unter der Führung von Ulrich Sommer hat die Zwangspause für weitere Innovationen genutzt. Neben dem schon traditionellen „Klassiker“ des Nordburgenlands sowie diversen Staffelwertungen über 800 Meter Schwimmen, 36 Kilometer Radfahren und 7,8 Kilometer Laufen, wurde in diesem Jahr ein Fun-Triathlon mit reduzierten Distanzen angeboten. Dabei waren die Distanzen von 300 Meter Schwimmen, 19 Kilometer Radfahren und ein 3,9 Kilometer Lauf zu bewältigen. Ideal für alle sportbegeisterten Personen und TriathloneinsteigerInnen, welche in die Welt des Triathlons schnuppern wollten. Diese Möglichkeit nutzten erfreulicherweise 50 Männer und Frauen. Das angewachsene Starterfeld machte daher aus Sicherheitsgründen eine Verlegung der bisherigen räumlich stark eingeschränkten Wechselzone erforderlich. Diese Umstrukturierung brachte die gewohnt zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer beim Schwimmstart noch näher an das Wettkampfgeschehen, weil für das Erreichen der Wechselzone eine kurze Laufpassage durch den Zuschauerraum zu absolvieren war und somit ein zusätzlicher „Hot Spot“ geschaffen wurde.

Hitzeschlacht
Neben den Innovationen trugen die hohen Temperaturen zur Erhöhung der Dramaturgie des Klassikers bei. Die Temperaturen verwandelten den Wettkampf in eine wahre Hitzeschlacht und forderten bzw. überforderten teilweise Mensch und Technik. Diesen Verhältnissen Tribut zollen musste neben anderen AthletInnen, der an der Spitze des Feldes liegende Titelverteidiger und auch diesjährige Favorit, Wolfgang Mangold. Muskuläre Probleme in der Wade bereits am Beginn der Radstrecke machte die Titelverteidigung unmöglich.
Die Gesamtsiege in der der Damen- und Herrenwertung gingen schon wie beim letzten Mal über die Landesgrenzen hinaus. Der aus Fehring in der Steiermark stammende U-23 Triathlet, Florian Lienhart, gewann als Tagesschnellster die Männerwertung (1:32:25). Bei den Damen konnte erstmals Corbova Nikola (1:48:08) aus der Slowakei den Titel erringen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fun-Bewerbs waren aufgrund gestaffelter Startzeit gemeinsam mit AthletInnen über die klassische Distanz auf der Strecke und kamen zeitgleich ins Ziel. Damit kamen alle TeilnehmerInnen in den Genuss der in der schon traditionell tollen Atmosphäre an der Wettkampfstrecke und vor allem im Zielkanal im Zentrum von Pöttsching. Den Sieg im Fun-Bewerb errang Michael Doppler (51:06) aus Heiligeneich im Weinviertel und bei den Damen, Vera Wallner (1:02:52) aus Walpersbach in der Thermenregion.

„Mein Respekt gilt allen Finisherinnen und Finishern, welche bei dieser Hitze diese sehr anspruchsvollen Leistungen zeigten. Darüber hinaus bedanke ich mich, dass uns so Viele, trotz der Absage im Vorjahr, die Treue gehalten haben und den vielen NeueinsteigerInnen in Pöttsching. Besonderer Dank gilt aber an die unterstützenden Organisationen und den zahlreichen helfenden Händen im Hintergrund, dass unser Klassiker erhalten werden konnte“, resümiert der zufriedene Chef des Organisationsteams, Ulrich Sommer, zur gelungenen Wiederbelebung des „Ironmans“ von Pöttsching.

In der „wichtigsten“ Wertung, der Ortsmeisterschaft, konnte Martin Mitteregger jun. (1:45:04) erstmals den Titel vor Michael Kietaibl (1:58:53) und David Steinbock (2:31:49) erringen. Die Ortsmeisterin wurde Julia Obdrzalek (2:19:49). Damit wurde in dieser lokal sehr prestigeträchtigen Wertung heuer ein Generationswechsel vollzogen, weil Mitteregger jun. und Kietaibl sogar noch U-23 Triathleten sind. Anderseits bestätigen diese Ergebnisse die umfangreiche Nachwuchsförderung des Triathlon Teams Pöttsching, welche den vielen erfahrenen „Triathlon-Haudegen“ der Gemeinde mittlerweile auch die Grenzen aufzeigen können.

Nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon. Im August 2019 feiern wir unser 30 jähriges Jubiläum, zudem wir uns sicherlich wieder etwas Neues einfallen lassen werden. Deine Teilnahme als EinzelstarterIn oder im Rahmen einer Staffel am Wettkampf oder zumindest deine tatkräftige Unterstützung der DreikämpferInnen auf dem Weg zur/ zum „FinisherIn“ würde uns sehr freuen.
Tri Team Pöttsching. Wir sind Triathlon!

Zur Bildergalerie [HIER] Fotos Martina Pichler

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